Daily Archives: 8. November 2015

Brückensperrung ist ein Muss

An der Veranstaltung der beiden FDP Ortsparteien Au-Heerbrugg und Berneck betonte Zollinspektor Walter Portmann: „Für die Sanierung der Rheinbrücke zwischen Au und Lustenau im Sommer 2016 ist eine Vollsperrung für rund acht Wochen ein Muss.“

AU Dank der Initiative der Auer FDP Präsidentin Judith Pizzingrilli erhielten am vergangenen Mittwochabend über 30 Interessierte einen vertieften Einblick in die vielfältige Arbeit der Grenzwacht und des zivilen Zolls. 1600 Lastkraftwagen (LKW) passieren täglich den Zoll in Au mit Einfuhren, 1700 Führen Waren ins Vorarlberg aus. Der grenzüberschreitende Schwerverkehr bringt täglich Einnahmen von 3,5 Mio. Franken. Zu den LKW passieren pro Tag rund 1300 Personenwagen den Zoll in Au. Die Zollfachleute legen grosses Augenmerk auf die Sicherheit, führte Portmann aus. Im vergangenen Jahr seien pro Arbeitstag sechs LKW wegen gravierenden Sicherheitsmängel, oder Chauffeuren im fahruntauglichen Zustand, aus dem Verkehr genommen worden. Erschwerend für die Arbeit der Zollfachleute seien die schlechte Verkehrsinfrastruktur und die starke Verkehrszunahme. Für Portmann persönlich sei der Personalabbau von 16 Prozent eine grosse Herausforderung. Er sei froh, dass die Realisierung des LKW Zollhofs in St.Margrethen bei der eidgenössischen Zollverwaltung erste Priorität habe. Die Sanierung der Rheinbrücke zwischen Au und Lustenau werde im Juli 2016 in Angriff genommen. Während acht Wochen müssen die Brücke total gesperrt werden. Gelichzeitig würden in Lustenau die Kreuzung und der Engelkreisel umgebaut. Der grenzüberschreitende Verkehr werde auf die verschiedenen Rheintaler Grenzübergänge verteilt. Es gebe eine Verlagerung von 1200 LKW pro Tag. Sehr viele von diesen werden in Wolfurt abgefertigt und über Mäder- Kriessern gelenkt. Die meisten Personenwagen aus Dornbirn fahren bei der Sperrung über Höchst-St. Margrethen weiter Richtung St.Gallen. Vermehrte Zollabfertigungen gebe es in Hohenems-Diepoldsau. Damit die neue Verkehrsregelung zum klappen kommt, werden Verkehrslotsen eingesetzt. Zudem gebe es eine enge Zusammenarbeit mit dem Transportgewerbe. (pd)

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Bildlegi: Aufmerksame Zuhörer im Engelsaal. (Foto pd)