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Einladung zur Besichtigung der Kaffeerösterei Cretti & Co

Der anglo-irische Schriftsteller Jonathan Swift hat schon im 17. Jahrhundert gesagt: „Die beste Methode, das Leben angenehm zu verbringen, ist, guten Kaffee zu trinken“.

Wir nehmen diese Lebensweisheit zum Anlass, Sie alle herzlich zur Betriebsbesichtigung der Auer Kaffeerösterei Cretti & Co. einzuladen. Fritz und Fabian von Allmen freuen sich, uns durch den Betrieb zu führen. Laut Homepage röstet die Firma Cretti den Kaffee mit einer schweizweit einzigartigen Methode. Auf dem offenen Feuer wird in einer über 70jährigen Gusskugel der Kaffee 1 Stunde geröstet. Durch dieses langsame und schonende Verfahren entsteht ein aussergewöhnlich aromatischer Kaffee.

Weinte Informationen und Anmeldung finden sie unter den Terminen.

Besichtigung der Firma Oertli Instrumente AG

„Schweizer Qualität verpflichtet“ unter diesem Titel widmete der „Rheintaler“ der Firma Oertli Instrumente AG eine Zeitungsseite. Grund dafür war die Verleihung des Preises der Rheintalerin Wirtschaft. Die Ehrung der beiden Geschäftsleiter Thomas und Christoph Bosshard fand Ende Januar im Rahmen des Wirtschaftsforums statt.
Den FDP Mitgliedern bietet sich die einmalige Chance hinter die Kulissen dieses erfolgreichen
Unternehmens zu blicken.

> Einladung als PDF-Download

Bericht HV 2016

Erfolgreiches Parteijahr

 

An der Hauptversammlung der FDP Ortspartei Au/Heerbrugg vom 17. Februar erläuterte  Gemeinderätin Gloria Schöbi die Beweggründe des Gemeinderates für die neue Zentrumsgestaltung. Sämtliche HV Traktanden wurden diskussionslos genehmigt.

 

HEERBRUGG Zu Beginn der gut besuchten Hauptversammlung gedachten die Versammelten in einer Schweigeminute ihres aktiven Parteimitgliedes Otto Bänziger. Parteipräsidentin Judith Pizzingrilli freute sich über die Verstärkung von drei Neueintritten. Sie rief in ihrem Jahresbericht nochmals die gut besuchten Anlässe in Erinnerung, die zusammen mit der Ortspartei Berneck organisiert und durchgeführt wurden. Sie erwähnte dabei den Besuch im Bundeshaus in Bern mit dem Einblick in die Ratsdebatten von National- und Ständerat und der Fragerunde mit Ständerätin Karin Keller-Sutter und Nationalrat Walter Müller.

 

Brückensperrung ein Muss

Der Besuch der Firma Pro Verda in Rebstein gab einen guten Einblick in die Gemüseverarbeitung. Sehr interessant war auch die Führung durch das Kriminalmuseum in St.Gallen. Speziell unterstrich die Vorsitzende die Informationsveranstaltung an der die vielfältige Arbeit der Grenzwacht und des zivilen Zolls und die geplante Brückensanierung im Mittelpunkt standen. Pizzingrilli rief die Worte von Zollinspektor Walter Portmann in Erinnerung: „Die Sanierung der Rheinbrücke zwischen Au und Lustenau werde im Juli 2016 in Angriff genommen. Während sechs Wochen müsse die Brücke total gesperrt werden. Gleichzeitig würden in Lustenau die Kreuzung und der Engelkreisel umgebaut. All das kann nur in so kurzer Zeit realisiert werden, wenn der Verkehr ruht.“

Dank der erfreulichen Zunahme an Wähleranteilen gewann die FDP einen zweiten Nationalratssitz. In der Gemeinde war die FDP erfolgreich mit ihrem Kandidaten Gabriel Frey der in die GPK der politischen Gemeinde gewählt wurde.

Die Jahres Rechnung der Ortspartei schliesst mit einem kleinen Gewinn von 131 Franken ab. Das Vermögen beträgt 2000 Franken. An Anlässen stehen bis dato die Betriebsbesichtigungen der Firma Oertli in Berneck und Cretti in Au, auf der Agenda.

 

Gute Vertreterinnen

Die beiden Kantonsratskandidatinnen Gloria Schöbi und Sarah Peter Vogt erläuterten den Versammelten ihre Beweggründe für die Kandidatur. Für Juristin Gloria Schöbi ist es wichtig, dass auf kantonaler Ebene gute Vertretungen aus dem Rheintal mitbestimmen. Sie möchte sich für gute wirtschaftliche Rahmenbedingungen stark machen. Die dreifache Mutter, Sarah Peter Vogt aus Balgach hat nach ihrem Wirtschaftsstudium in Grosskonzernen und KMU ihr Wissen und Können eingebracht. Sie hat seit 2012 eine eigene Firma für Beratung und Kommunikation. Sie möchte ihre 25- jährige Erfahrung in der Wirtschaft im Kantonsrat einbringen. Dabei denke sie speziell an das Rheintal, es sei wichtig, dass Leute im Kantonsrat mitentscheiden, die Wissen was für Rahmenbedingungen die Wirtschaft brauche.

Als Mitglied des Gemeinderates zeigte Gloria Schöbi auf weshalb laut über eine neue Zentrumsgestaltung nachgedacht werde. Die Vision des Gemeinderates sei eine Zeit gemässe Raumplanung mit einem attraktiven Zentrum im Dorf Au. Die angeregte Diskussion zeigte, dass noch verschiedene Fragen auf Antworten warten.    

 

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FDP Parteipräsidentin Judith Pizzingrilli (mitte) wünscht Gloria Schöbi (l.) und Sarah Peter Vogt (r.) dass ihr grosses Wahlkampf Engagement am 28. Februar mit dem Einzug in den Kantonsrat belohnt wird. (Foto pd)

Brückensperrung ist ein Muss

An der Veranstaltung der beiden FDP Ortsparteien Au-Heerbrugg und Berneck betonte Zollinspektor Walter Portmann: „Für die Sanierung der Rheinbrücke zwischen Au und Lustenau im Sommer 2016 ist eine Vollsperrung für rund acht Wochen ein Muss.“

AU Dank der Initiative der Auer FDP Präsidentin Judith Pizzingrilli erhielten am vergangenen Mittwochabend über 30 Interessierte einen vertieften Einblick in die vielfältige Arbeit der Grenzwacht und des zivilen Zolls. 1600 Lastkraftwagen (LKW) passieren täglich den Zoll in Au mit Einfuhren, 1700 Führen Waren ins Vorarlberg aus. Der grenzüberschreitende Schwerverkehr bringt täglich Einnahmen von 3,5 Mio. Franken. Zu den LKW passieren pro Tag rund 1300 Personenwagen den Zoll in Au. Die Zollfachleute legen grosses Augenmerk auf die Sicherheit, führte Portmann aus. Im vergangenen Jahr seien pro Arbeitstag sechs LKW wegen gravierenden Sicherheitsmängel, oder Chauffeuren im fahruntauglichen Zustand, aus dem Verkehr genommen worden. Erschwerend für die Arbeit der Zollfachleute seien die schlechte Verkehrsinfrastruktur und die starke Verkehrszunahme. Für Portmann persönlich sei der Personalabbau von 16 Prozent eine grosse Herausforderung. Er sei froh, dass die Realisierung des LKW Zollhofs in St.Margrethen bei der eidgenössischen Zollverwaltung erste Priorität habe. Die Sanierung der Rheinbrücke zwischen Au und Lustenau werde im Juli 2016 in Angriff genommen. Während acht Wochen müssen die Brücke total gesperrt werden. Gelichzeitig würden in Lustenau die Kreuzung und der Engelkreisel umgebaut. Der grenzüberschreitende Verkehr werde auf die verschiedenen Rheintaler Grenzübergänge verteilt. Es gebe eine Verlagerung von 1200 LKW pro Tag. Sehr viele von diesen werden in Wolfurt abgefertigt und über Mäder- Kriessern gelenkt. Die meisten Personenwagen aus Dornbirn fahren bei der Sperrung über Höchst-St. Margrethen weiter Richtung St.Gallen. Vermehrte Zollabfertigungen gebe es in Hohenems-Diepoldsau. Damit die neue Verkehrsregelung zum klappen kommt, werden Verkehrslotsen eingesetzt. Zudem gebe es eine enge Zusammenarbeit mit dem Transportgewerbe. (pd)

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Bildlegi: Aufmerksame Zuhörer im Engelsaal. (Foto pd)

Kriminalgeschichte fasziniert FDP

ST.GALLEN Kein Wegweiser, keine Tafel mit Öffnungszeiten, nur eine unscheinbare Tür gegenüber der Medientribüne des Kantonsratssaals. Dahinter verbirgt sich auf 100 Quadratmetern seit 1966 ein buntes Sammelsurium: Vitrinen voller Pistolen, Drogenutensilien, falsche Tausendernoten, Einbruchs-Werkzeuge, ein aufgeschweisster Tresor. An den Wänden hängen Jagd-Trophäen von Wilderern, grausige Fotos von Verbrechens-Tatorten, präparierte Finger- und Fussabdrücke. So vielfältig wie die Exponate sind auch die Geschichten, die sich dahinter verbergen. Die Mitglieder der beiden FDP Ortsparteien Berneck und Au/Heerbrugg waren fasziniert von dem was sie sahen und noch mehr von den  Geschichten die ihnen „Museumswärter“ Hans Peter Eugster kompetent und interessant schilderte. So zum Beispiel die Geschichte des Widnauers Textilfabrikanten Fehr, der seine Frau mit einem Pickel ermordete, weil er das Geld ihrer Lebensversicherung wollte. Oder jener Tresorknacker der bei seiner «Arbeit» immer Schuhe mit aufgeklebten kleinen Sohlen trug. Die Spuren führten die Ermittler in die Irre. Doch die Polizei kam dem Tresorknacker auf die Schliche.

 

Betrug am Bancomat

Aufmerksamkeit bei den Besuchenden weckte auch ein Bankomat, an dem das betrügerische «Skimming» demonstriert wurde. Die Kamera, die die Eingabe des Codes filmt, ist so klein wie ein Stecknadelkopf. Haben die Betrüger die Kartendaten und den Code einmal in der Hand, dauert es laut Eugster nur vier Stunden, bis mit einer illegalen Zweitkarte in den USA oder in Südamerika Geld abgehoben wird. Eugster kümmert sich seit gut sechs Jahren um die Erhaltung des Museums. Er entschloss sich damals Ordnung in die Sammlung zu bringen und alle Geschichten mit den dazugehörenden Gegenständen zu sortieren. «Es war ein riesiger Aufwand. Und fertig bin ich noch immer nicht», sagt Eugster, der seit 37 Jahren bei der Polizei ist. Manchmal könne er sich von den Geschichten kaum losreissen: «Es ist schon vorgekommen, dass ich Gegenstände mit nach Hause genommen habe und dann dort noch weiter recherchiert habe», so Eugster, der mittlerweile bei der Kriminalprävention tätig ist. (pd)

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Bildlegi: Interessiert folgten die FDP Mitglieder den Schilderungen von Hans-Peter Eugster. Bild Marcel Manser