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Mitgliederversammlung von 18.06.2018

FDP setzt auf Frauen

AU Judith Pizzingrilli, Franziska Villommet und Janine Dietsche heissen die Kandidierenden der FDP für die Ersatzwahlen vom 23. September.
Parteipräsidentin Judith Pizzingrilli verschwieg nicht, dass der Vorstand gefordert war, bei der Suche nach geeigneten Persönlichkeiten für die verschiedenen freiwerdenden FDP Sitze. „Heute, 19. Juni freue ich mich, dass ich euch, engagierte und motivierte Kandidatinnen zur Nomination empfehlen kann“, betonte die Vorsitzende.
Bedingt durch Wohnortswechsel mussten Rahel Schilling (GPK politische Gemeinde) und David Röösli (GPK Primarschulgemeinde) ihre Mandate abgeben. Denis Zellweger reichte nach 14 Jahren engagierter und wertvoller Arbeit ihren Rücktritt im Primarschulrat ein.
Judith Pizzingrilli ist seit neun Jahren Schulsekretärin in Rüthi, bekam durch ihre Präsenz an den Ratssitzungen vertieften Einblick in die Aufgaben eines Schulratsmitgliedes und konnte sich wertvolles Wissen aneignen. Die aktive Mutter dreier erwachsener Kinder, ist seit Jahren bekannt für ihr grosses Engagement in verschiedenen Funktionen. So war sie Mitglied der GPK der Evangelischen Kirchgemeinde, Mitglied der GPK der Primarschulgemeinde Au und vor 25 Jahren arbeitete die gelernte Kauffrau auf der neugeschaffenen Sekretariatsstelle der Primarschulgemeinde Au. „In mir reifte in den vergangenen Wochen immer mehr der Wunsch, selber mitzubestimmen, deshalb stelle ich mich der Ersatzwahl, so Judith Pizzingrilli.  
Franziska Villommet ist dreifache Mutter, Familien- und Kauffrau heute in einem kleinen Teilpensum tätig als Liegenschaftenbewerterin. Die Versammelten waren sich einig: „Franziska Villomment bringt dank ihren Qualifikationen beste Voraussetzungen mit, für die Mitarbeit in der GPK der politischen Gemeinde. Mit der in Heerbrugg wohnenden Janine Dietsche, Elektroplanerin heute hauptberuflich Hausfrau und Mutter zweier Kinder konnte für die Ersatzwahl in die GPK der Primarschulgemeinde eine gute Nachfolgerin gefunden werden. Die Versammelten waren sich einig, dass die drei Frauen beste Voraussetzungen mitbringen für die Vakanten Ämter. Es wunderte deshalb nicht, dass sie einstimmig nominiert wurde. 
FDP Präsidentin Judith Pizzingrilli dankte den Kandidierenden für ihre Bereitschaft sich in den Dienst der Öffentlichkeit zu stellen. „Ich bin sehr dankbar, dass die FDP Ortpartei Au/Heerbrugg den Stimmberechtigten qualifizierte Personen zur Wahl empfehlen kann.
Bedingt durch die gute Vorarbeit der beiden Juristinnen Rahel Schilling und Gloria Schöbi war die Verabschiedung der revidierten Statuten eine Formsache. Einen Wermutstropfen haftet der Nominationsversammlung an. Gab doch die engagierte Parteipräsidentin bekannt, dass sie im kommenden Frühjahr letztmals die Hauptversammlung leiten werde. Sie appellierte an die Versammelten, sich bei der Suche nach einer Nachfolge für das Parteipräsidium zu engagieren. Gleichzeitig machte die Präsidentin darauf aufmerksam, dass am 26. September um 18.00 Uhr, organisiert durch die Ortspartei, eine Betriebsbesichtigung der Sterngarage möglich wird. (pd)

 Bildlegi: v. l. Janine Dietsche, Heerbrugg, (GPK Primarschulgemeinde), Judith Pizzingrilli, (Primarschulrat), Franziska Villommet, (GPK politische Gemeinde). Foto pd

Grosses Interesse an APM Technica AG

40 Interessierte folgten am 24. Januar der Einladung der beiden FDP Ortsparteien Berneck und AU/Heerbrugg zur Betriebsbesichtigung der Firma APM Technica AG in Heerbrugg. Firmeninhaber Arthur Philipp freute sich über den Grossaufmarsch. „Es ist wichtig, dass wir der Bevölkerung zeigen können, wer wir sind und was wir machen“, so der 79-jährige Patron. Bei seinem Ausführungen war deutlich spürbar: Der Firmeninhaber ist voll motiviert und hat Freude an allem Neuen.

 

Starkes Wachstum

Die Rheintaler Erfolgsgeschichte nahm ihren Anfang im Jahr 2002 als Arthur Phillip ein MBO gemacht hatte. Aus dem Profit Center „Werkstoff- und Verfahrenstechnologie“ der Leica Geosystems AG wurde die APM Technica AG. Durch den Kauf der Abteilung konnten Arthur Philipp und seine Mitarbeiter noch mehr Kompetenzen in allen Verbindungsfragen aufbauen: APM Technica bietet heute rasch und unkompliziert hochspezialisierte Lösungen, die sie entweder als Qualitätsprodukte aus ihrem Sortiment oder als eigens für den Kunden gefertigte Produkte anbieten. Ausserdem führt APM Technica AG Handelsprodukte namhafter Hersteller. „Nach Heerbrugg kommt heute, wer mit Klebstoffen oder Oberflächen ein Problem hat“, so Arthur Philipp stolz. Aus dem Kleinbetrieb ist in den vergangenen 15 Jahren ein führender Anbieter mit über 140 Mitarbeitenden darunter 25 Ingenieure geworden. Das erfolgreiche Rheintaler Unternehmen hat Standorte in Heerbrugg, La Chaux-de-Fonds, Cham, in München, auf den Philippinen und in Vietnam. (www.apm-technica.com) Beim Rundgang durch die verschiedenen Produktionsräume wurde der Besucherschaft schnell klar, bei der APM Technica AG arbeiten hochspezialisierte Fachkräfte. (pd)

 

Preisträger

Am 19. Januar 2018 wurde Arthur Philipp anlässlich des Rheintaler Wirtschaftsforums der begehrte Unternehmerpreis übergeben. Damit würdigte die Jury das zum Erfolg führte. Arthur Philipp, begründet die Jury, verdiene den Preis der Rheintaler Wirtschaft besonders durch sein Unternehmertum, seinen Mut und sein gesellschaftliches Beispiel, mit 64 Jahren das Management Buyout (MBO) von Leica durchzuziehen und

 

Fotolegi: Firmeninhaber Arthur Philipp (ganz rechts) freut sich über die vielen Besucherinnen und Besucher. Foto HK

Beim Apéro wurde der Gedankenaustausch gepflegt. 

Die Nadel im Heuhaufen finden

HEERBRUGG Bei der Betriebsbesichtigung der Firma „Projectina“ AG vom 3. Mai, erfuhren die Mitglieder der FDP Au/Heerbrugg wie den Verbrechern das Leben schwer gemacht wird. Geschäftsführer Wolfgang Stefanelli freute sich, dass seit der Gründung der Firma im Jahre 1946 alle Geräte am Standort Heerbrugg entwickelt, hergestellt und zusammengebaut werden. War die Firma ursprünglich auf die Textilprüfung fokussiert, so stehe heute die Kriminaltechnik im Zentrum. „Wir wollen mit unseren Instrumenten und Werkzeugen die Organisationen bei der Aufklärung von Verbrechen unterstützen“, unterstrich der Geschäftsführer. In der Schweiz sei die Kriminaltechnik ein kleiner Markt. „Wir exportiere jedoch in 124 Länder“, führt Stefanelli weiter aus.
Auf grosses Interesse stiess bei der Besucherschaft die Demonstration der Analysegeräte. Mit diesen werden Pässe, Banknoten, Sicherheitspapieren und vieles mehr auf ihre Echtheit geprüft. Dabei betonte Fachmann Martin Lindenau: Bei unseren Geräten zählen die inneren Werte. Je nach was gesucht wird, stehen Tausende Möglichkeiten zur Verfügung. Für Vergleichsuntersuchungen von Werkzeug- und Schusswaffenspuren habe die Firma ein zweites Standbein aufgebaut. Es sind die Vergleichsmakroskopen, welche vor allem in Amerika zum Einsatz kämen.
Um die Kriminaltechniker bei der Spurensuche am Tatort und deren Auswertung im Labor zu unterstützen, gehört auch ein Sortiment an Produkten für die Spurensicherung zum Angebot. „Gehe es darum ein Verbrechen aufzuklären müssten Schuhspuren, Körperflüssigkeit, Fingerabdrücke und vieles Mehr sichere Beweise sein, sonst sind sie vor Gericht nicht brauchbar“, hielt Lindenau fest. „Mit den speziellen Mikroskopen und entsprechenden Lampen kann alles gefunden werden, es ist lediglich eine Frage der Zeit“, führte er weiter aus. Beim Rundgang fiel auf, dass die Firma über einen Reinraum verfügt. Dazu Geschäftsführer Stefanelli:“ Ergänzend zum Produktesortiment für die Kriminaltechnik stellen wir auch optische Geräte her. Alle Objektive für diese Geräte werden im Reinraum zusammengebaut.“ Insgesamt beschäftigt die Firma 40 Mitarbeitenden 95 Prozent sind gelernte Berufsleute. (pd)

Fotolegi: Martin Lindenau erklärt wie Dokumente auf ihre Echtheit geprüft werden. Foto pd

Drei neue Vorstandsmitglieder

An der Hauptversammlung der FDP Ortspartei Au/Heerbrugg vom 06. März wurden drei junge Mitglieder in den Vorstand gewählt. Kantonalpräsident Raphael Frei zeigte seine Visionen auf und nahm Stellung zu den Parteilosen, die er als nicht greifbar bezeichnete. Sie seien zwar in keiner Partei jedoch meist Interessenvertreter.

 

HEERBRUGG Parteipräsidentin Judith Pizzingrilli freute sich über die Verstärkung durch verschiedene Neueintritte. Als besonderes Highlight erwähnte sie den massiven Stimmengewinn bei den Kantonsratswahlen. “Wir konnten erstmals die CVP überholen, bestimmt ein Verdienst unserer guten Arbeit und der qualifizierten Kandidatur von Gloria Schöbi“, freute sich die Vorsitzende. Sie rief in ihrem Jahresbericht nochmals die gut besuchten Anlässe in Erinnerung, die zusammen mit der Ortspartei Berneck organisiert und durchgeführt wurden. Sie erwähnte dabei die Besichtigung der Firma Oertli in Berneck, der Kaffeerösterei Cretti in Au und das Postzustellzentrum in Berneck. An verschiedenen Standaktionen suchten aktive Parteimitglieder den Kontakt zu der Bevölkerung.

Die Jahresrechnung der Ortspartei schliesst mit einem Gewinn von über 1000 Franken ab.

Ein Rücktritt – zwei Neue

Aus dem Vorstand trat Vizepräsident Patrick Zindel nach zehn Jahren aktiver Mitarbeit zurück. Die Präsidentin lobte seine wertvolle Mitarbeit und unterstrich ihre Dankesworte mit einem Präsent. Neu nehmen sein Sohn Reto sowie Rahel Schilling und Franziska Villommet  im Vorstand Einsitz. Weiter arbeiten im Vorstand mit die bisherigen: Gabriel Frey, Aktuar, Hanspeter Oesch, Kassier sowie Armin Bartl, (Anlässe) und Hanspeter Stäheli. Sie wurden genauso einstimmig gewählt wie Präsidentin Judith Pizzingrilli.

Mit einem Präsent und Dankesworten verabschiedete die Präsidentin die ende Amtsdauer zurückgetretenen FDP Mandatsträger, Sandro Pizzingrilli, (12 Jahre OMR Schulrat), Markus Zoller (vier Jahre Gemeinderat), Sandro Jordi (acht Jahre GPK politische Gemeinde) und Jennifer Eichmann (acht Jahre GPK Primarschule).

 

Enge Zusammenarbeit

Die Vorsitzende lobte die enge und gute Zusammenarbeit mit der Ortspartei Berneck, die mit den gemeinsam besuchten Anlässen dokumentiert werde.

Bereits stehe wieder ein attraktives Jahresprogramm bereit. Am 29. März lade die OP Berneck vor ihrer HV zum öffentlichen Vortrag von Regierungsrat Mächler ein. Am 03. Mai geniessen die FDP Mitglieder Gastrecht in der Firma „Projectina“, Heerbrugg, am 18. Mai folgt die Betriebsbesichtigung der Firma „Optiprint“ in Berneck und am 30. August organisiert die FDP Au/Heerbrugg im Auftrag der FDP Rheintal einen Sommer Anlass.

„In Bewegung setzen – in Bewegung bleiben“, so lautet das Jahresmotto des neuen Kantonalparteipräsidenten Raphael Frei. Auf seine Frage: “Gibt es eine Politverdrossenheit?“ Meinte er, „die Leute sind politisch, sie wollen aber oft nicht Parteimitglied sein. Er ist überzeugt, dass die FDP mit klaren Positionen dem Trend hin zu den Parteilosen stoppen könne. „Parteilose seien zwar in keiner Partei aber sehr oft  Interessensvertreter. „Wir müssen so kommunizieren, dass wir verstanden werden und das was wir machen müssen wir mit Herzblut tun. Verbesserungspotential sieht Frei bei der Frauenförderung und der vermehrten Integration junger Wählenden. Sein Wunsch, jedes Parteimitglied wirbt ein neues Mitglied, die wundersame Vermehrung liesse die FDP St.Gallen auf die stolze Zahl von 10 000 Mitglieder anwachsen. (pd)  

Bildlegi:
Von l: Ortsparteipräsidentin Judith Pizzingrilli, die neuen Vorstandsmitglieder, Franziska Villommet, Reto Zindel, Rahel Schilling, Kantonalpräsident Raphael Frei und der Präsident der FDP Rheintal Gabriel Macedo. (Foto pd)